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Die Firmengeschichte von Danlamp

Danlamp produziert seit 1931 Glühlampen und ist heute der einzige Glühlampenhersteller in Dänemark. Ursprünglich hieß die Firma Dansk Glødelampefabrik A/S und als die Produktion aufgenommen wurde, waren 10 Mitarbeiter beschäftigt. Hergestellt wurden alle gängigen Glühlampen von 10 bis 300 W. Das Warenzeichen DAN war anerkannt für Produkte von höchster Qualität.

Moderne Produktion in den 1950er Jahren
Anfang der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Glühlampenherstellung überall in der Welt immer stärker automatisiert und die Fabrik in Apenrade geriet ins Hintertreffen. Man hatte eine sehr stabile, tüchtige Belegschaft, jedoch keinen Produktionsapparat für eine Massenfertigung. 1951 wurde ein deutscher Ingenieur eingestellt, der die Produktion der Fabrik optimieren sollte.

1966 erwarb der namhafte Søren Madsen (SM™) Danlamp und dies sollte sich entscheidend auf die Entwicklung des Unternehmens auswirken.

Søren Madsen produzierte in Kopenhagen Glühlampen in einer Fabrik, die ihm zusammen mit Philips gehörte. Er war aber an einer kleineren Fabrik interessiert, um Spezialglühlampen herzustellen. Søren Madsen investierte in Spezialmaschinen und Messgeräte und änderte wegen des zunehmenden Wettbewerbs auf dem Weltmarkt die Strategie von Danlamp. Im Fokus stand nun der internationale Nischenmarkt für die Entwicklung und Produktion von Spezialglühlampen. Seither ist der Export auf mehr als 80 % der Gesamtproduktion angestiegen.

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Wachstum und gute Ideen
Søren Madsen brachte eine Reihe innovativer Navigationslaternen für Schiffe und Glühbirnen für Verkehrssignale auf den Markt . Die neuen kräftigen Navigationslaternen wurden nach mehreren internationalen Normen genehmigt und erforderten zudem keine Änderungen der bestehenden Lichtanlagen auf den Schiffen.

Madsen erfand das Niederspannungs-Verkehrssignal, das nach wie vor in Nordeuropa angewendet wird und entwickelte außerdem Signallampen für die Eisenbahnen in Dänemark, Norwegen und England.

Zur gleichen Zeit änderte man das Warenzeichen in SM, das schnell zu einem bekannten und anerkannten internationalen Brand wurde, vor allem in der Schifffahrt. 

Mit der Zeit wuchs auch der Markt für dekorative Glühlampen. Insbesondere der Bedarf der dänischen Kirchen an einer schmucken Lichtquelle, die kräftiger und weniger feuergefährlich war als Stearinkerzen, bahnte der Entwicklung der dekorativen Glühlampe den Weg. Und das führte zu einer weiteren Neuerung aus Søren Madsens Hand – der elektrischen Kerzenbirne für Kirchen. Die Kirchen-Kerzenbirne wurde sofort nach ihrer Einführung zu einem leuchtenden Stern am Kerzenhimmel und ist heute in den meisten nordischen Kirchen zu sehen.

1998 änderte das Unternehmen seinen Namen in den gegenwärtigen, geläufigeren Namen Danlamp A/S und 2007 übernahm der derzeitige Inhaber Jan Vesterlund die Fabrik. Und Vesterlund kaufte Danlamp nicht unbesehen – zuvor war er nämlich 10 Jahre als Produktionsleiter beschäftigt gewesen.

Ein Lichtblick in Europa
Die großen Lichthersteller verlegen ihre Produktion in großer Zahl von Europa in die Niedriglohnländer Asiens. Daher ist Danlamp heute einer der wenigen verbliebenen Garanten der europäischen Tradition für Design und Qualitätshandwerk bei der Glühlampenherstellung. Europäischen Kunden bietet Danlamp zudem eine enge Zusammenarbeit und ein einmaliges Kulturverständnis. Und das kann entscheidend sein, wenn Beleuchtungslösungen nach Maß entstehen sollen, die schön, aus einem Guss und nachhaltig sind.